Marco Stege – ascent AG

Viele Menschen bleiben außen vor: DIW-Daten zeigen soziale Ungleichheiten bei privater Altersvorsorge

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Die meisten Menschen sind sich bewusst, dass die gesetzliche Rente allein für viele nicht reichen wird, um den Lebensunterhalt im Alter zu bestreiten. Trotzdem sorgen die meisten nicht privat vor – oft gerade diejenigen, die es am dringendsten bräuchten. Erst kürzlich haben wir auf einem anderen ascent AG-Blog darüber berichtet, wie der Gesetzgeber diesem Problem unter anderem mit dem neuen Altersvorsorgedepot entgegenwirken möchte. Wie groß die Lücke in der privaten Altersvorsorge in Deutschland wirklich ist und wen sie besonders trifft, zeigen neue Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die wir im Folgenden einmal vorstellen möchten. Denn sie zeigen, dass es bei den privaten Vorsorgemaßnahmen deutliche soziale Unterschiede gibt, die das Potenzial haben, bestehende Ungleichheiten im Alter eher zu vergrößern als zu verringern.

Nur 7 von 100 Geringverdienern sparen mit Riester

Das DIW hat in seinem Wochenbericht 16+17/2026 aktuelle Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet – einer jährlichen repräsentativen Befragung von rund 30.000 Personen in Deutschland. Mit Blick auf private Maßnahmen zur Thema Vorsorge fürs Alter zeigt sich: Auf die rund 45,5 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland kommen 15,5 Millionen Riester-Verträge. Das klingt nach viel, bei einer Aufschlüsselung der Zahlen nach den sozioökonomischen Hintergründen wird jedoch ein enormes Ungleichgewicht deutlich. Denn nur sieben Prozent der Riester-Sparer gehören zum einkommensschwächsten Fünftel der Bevölkerung. Bei den bestverdienenden 20 Prozent sind es hingegen 30 Prozent, die fürs Alter sparen. Mit anderen Worten: Je weniger jemand verdient, desto unwahrscheinlicher ist es, dass er oder sie privat vorsorgt – obwohl genau diese Gruppe im Alter am stärksten auf ergänzende Einkünfte angewiesen wäre.

Das Einkommensgefälle ist nicht die einzige Ungleichverteilung, die durch die SOEP-Daten aufgedeckt wird. Auch Wohnform und Bildungsgrad spielen eine Rolle. So leben unter den Riester-Sparern 59 Prozent in Wohneigentum – in der Gesamtbevölkerung sind es nur 43 Prozent. Umgekehrt ist es bei Mietern: Diese machen lediglich 41 Prozent der Vorsorgesparenden aus, während ihr Anteil an der Bevölkerung bei 57 Prozent liegt. Wer zur Miete wohnt, spart also deutlich seltener für das Alter.

Ähnliches gilt für die Bildung: Während in der Gesamtbevölkerung 60 Prozent der Erwerbstätigen nur einen Schulabschluss haben, sind es unter den Riester-Sparenden lediglich 51 Prozent. Personen mit Hochschulabschluss hingegen sind leicht überrepräsentiert. Aus unserer Sicht bei der ascent AG verdeutlicht dies ein klares Muster: Wer bereits heute bessergestellt ist, nutzt häufiger die Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge und dürfte damit auch im Rentenalter finanziell besser dastehen.

Ungleichheiten zeigen sich schon heute – mit unseren ascent AG-Beratern gegensteuern

Die Auswirkungen dieser Schieflage zeigen sich schon bei den heutigen Rentnern. Zwar bezieht nur eine kleine Minderheit der derzeit über 65-Jährigen eine private Rente, doch sind Besserverdienende unter diesen bereits deutlich überrepräsentiert: Während 37 Prozent der privaten Rentenbezieher zum obersten Einkommensfünftel gehören, kommen lediglich neun Prozent aus dem untersten. Um trotz eines möglicherweise geringeren Gehalts Ihre finanzielle Situation im Alter zu verbessern, empfehlen wir Ihnen eine Beratung durch einen unserer ascent AG-Geschäftspartner. Denn viele Menschen wissen nicht, welche Vorsorge- und Fördermöglichkeiten es gibt und welche am besten zu ihrer Einkommens- und Lebenssituation passen. Hier können unsere Berater Sie tatkräftig unterstützen und eine für Sie geeignete Form der privaten Absicherung fürs Alter zusammenstellen – sei es mit kleinem Gehalt oder mit Top-Einkommen. Vereinbaren Sie am besten direkt ein Beratungsgespräch mit unseren ascent AG-Geschäftspartner Marco Stege.