Finanzplanung für Gründer und Selbstständige – Marco Stege von der ascent AG berät zu Rücklagenmanagement & Co.

Eine Existenzgründung ist mit zahlreichen Chancen, aber auch einigen Risiken verbunden. Insbesondere das Thema Finanzen ist für Selbstständige und Gründer von existenzieller Bedeutung. Doch der Finanzmarkt ist in ständiger Bewegung, was eine Orientierung insbesondere für Neueinsteiger zu einer speziellen Herausforderung macht. Im Rahmen seiner Tätigkeit als selbstständiger Handelsvertreter der ascent AG berät Marco Stege auch Existenzgründer und Selbstständige zu allen für sie wichtigen Finanzthemen wie Vermögensaufbau und Rücklagenmanagement oder auch hinsichtlich der eigenen und der betrieblichen Altersversorge für die Mitarbeiter.

ascent AG: Drei Säulen der Finanzplanung

Eine solide finanzielle Aufstellung beruht nach Einschätzung von ascent AG-Geschäftspartner Marco Stege auf drei zentralen Säulen: 

  1. einer kurzfristig verfügbaren Rücklagenbildung
  2. einer mittelfristigen Strategie für den Vermögensaufbau und
  3. einer langfristigen Finanzplanung für die Altersvorsorge 

Die kurzfristig verfügbaren Rücklagen sollen dem Selbstständigen beziehungsweise Existenzgründer zur Abdeckung von finanziellen Posten wie beispielsweise der Steuernach- oder -vorauszahlung zur Verfügung stehen. Auch eventuelle Umsatzschwankungen können mittels dieses Reservekapitals überbrückt werden. Nach Erfahrung der ascent AG empfiehlt sich eine regelmäßige Abführung von 25 bis 30 Prozent der erwirtschafteten Gewinne auf ein speziell zu diesem Zweck eingerichtetes Rücklagenkonto. Da bei diesem Finanzposten die Liquidität von vorrangiger und die Rentabilität von nachrangiger Bedeutung ist, kommt für das Rücklagenkonto im Grunde nur ein Tagesgeldkonto in Betracht.

Die mittelfristige Finanzstrategie

Die mittelfristige finanzielle Planung steckt die Vermögensziele der nächsten fünf bis zehn Jahre ab. Marco Stege spricht sich im Rahmen der Finanzberatung der ascent AG für Selbstständige und Existenzgründer diesbezüglich für Anlagemittel aus, die nicht zu schwankungsanfällig sind. Vorrangiges Ziel der Mittelfriststrategie ist der Vermögenserhalt. Die gewählten Assetklassen müssen in diesem Sinne Mindestrenditen in Höhe der Teuerungsrate oder darüber erbringen, um die Inflation auszugleichen und somit die Kaufkraft des angelegten Kapitals über die Jahre mindestens zu erhalten.

ascent AG: Langfristige Finanzplanung für die Altersvorsorge

Für die Altersvorsorge eröffnet sich dem Investor dank des langfristigen Anlagehorizontes das gesamte Spektrum der verfügbaren Anlageklassen, von Immobilien über festverzinsliche Wertpapiere bis hin zu Aktien. Wobei Marco Stege von der ascent AG hervorhebt, dass Zinsprodukte im aktuellen Niedrigzinsumfeld für diese Zielsetzung nur eingeschränkt geeignet sind. Bei einer Verzinsung von einem Prozent und einer Inflationsrate von zwei Prozent kommen die meisten Festzinsprodukte einem Kaufkraftverlust statt einem Wertzuwachs gleich.

Die betriebliche Altersversorgung: Vorsicht vor Altverträgen

Für Existenzgründer mit Personal kommt im Rahmen der Rentenfrage auch dem Themenkreis betriebliche Altersversorgung (bAV) entscheidende Bedeutung zu, denn seit 2002 müssen Arbeitgeber ein Mindestmaß der betrieblichen Altersvorsorge in Gestalt der Entgeltumwandlung anbieten. Doch gerade die Direktversicherung per Entgeltumwandlung stellt für Arbeitgeber aus Sicht der ascent AG durchaus nicht nur eine lästige Pflicht dar. Vielmehr lassen sich, da die Beiträge vom Bruttogehalt abgezogen werden, durchaus interessante Ersparnisse bei den Sozialabgaben erzielen. Achten sollten Arbeitgeber jedoch auf Mitarbeiter, die Altverträge mit in das Beschäftigungsverhältnis einbringen. Diese sollten unbedingt von Experten überprüft werden, sonst drohen laut Marco Steege womöglich Verpflichtungen wie die Leistungszusage des vorherigen Arbeitgebers, die bei einer Übernahme des Altvertrages ein unkalkulierbares Risiko darstellen.

Podcast 

Kürzlich stand Marco Stege dem Strategie-Berater Peter Gress in einem Experten-Podcast für Fragen zur Verfügung. Der Podcast ist hier in voller Länge zu hören: https://petergress.de/experten-podcast-mit-marco-stege/.